Es werde Licht!

Jetzt wollen wir aber endlich auch mal Strom fliessen lassen, nicht nur Wasser. Mit dem Strom wollen wir Licht erzeugen. Es ist erst 145 Jahre her (ca. 1880), dass wir Menschen elektrisches Licht haben.

Jede Gruppe baut eine leicht unterschiedliche Schaltung auf.

Eure Betreuer erklären euch, wie der Aufbau funktioniert. Als Spannungsquelle nehmt ihr das Netzteil, das ihr auf 9 Volt einstellen sollt. Die Strombegrenzung regelt ihr auf den kleinsten Wert, sie beschützt eure Schaltung, wenn ihr mal einen Fehler macht. Die Spannung (vom Netzteil) verbindet ihr erst, wenn alles fertig aufgebaut ist!

Jede Gruppe verwendet eine leicht andere Aufbautechnik, denn viele Wege führen nach Rom:

Daneben gäbe es noch viele Aufbaumöglichkeiten, z.B. dead bug style (eher für ICs geeignet), freitragend (das wird schnell mechanisch instabil), point to point (Punkt zu Punkt), dabei sind die Lötstützpunkte auf sogenannten Lötleisten, die mit dem Chassis verschraubt werden (so wurden früher Radios und Fernseher aufgebaut), oder auf geätzten Platinen (das eignet sich für die Serienfertigung, die Herstellung der Platine dauert aber mehrere Tage). Viele Wege führen nach Rom.

Jede Gruppe polt jetzt die Spannung um (Plus und Minus vertauschen). Was passiert?

Es gibt also Bauteile (z.B. Diode), bei denen es auf die Polung ankommt und andere (z.B. Glühbirnchen), bei denen die Polung keine Rolle spielt. Dioden lassen den Strom nur in einer Richtung (Minus liegt an der Seite mit dem Strich) fliessen und sperren in der anderen Richtung!


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